Das Sonntagsfrühstück ist uns heilig. Haben wir ja schon das ein oder andere Mal erwähnt. Früher, also in der Zeitrechung Prä-Baby, begann das so frühstens um 9, also wirklich allerfrühestens. Jetzt sind wir da ein bisschen früher, dran und um 9 meistens schon draußen an der frischen Luft. Auch schön, sehr schön sogar. Denn so anstrengend auch so manche Nacht ist (und die anstregenden sind bei uns wirklich Seltenheit) so schnell ist die auch wieder vergessen, wenn ein solches Frühstück auf dem Tisch steht.

Türkische Eier, hier zwar in unserer Version, sind ein herzhaftes Frühstücksgericht, warm und mollig schmeichelt es Bauch und Seele. Cilbir, wie dieses wunderbare Gericht eigentlich heißt, geht eigentlich ein bisschen anders… Bei uns sind es Cilbir im nudlholz-style! Eigentlich sollte ein Gewürz names Pul Biber (das sind spezielle Chiliflocken, die wir nicht haben) mit flüssiger Butter vermischt über das Ei und das Joghurt geträufelt werden. Wir haben das so ähnlich schon mal ausprobiert und waren nicht über die Maßen begeistert. Das griechische Joghurt ist herrlich cremig und fett genug, da muss nicht unbedingt noch Butter dazu. Bei uns kommt stattdesen ein großer Löffel Ajvar darüber – schmeckt fruchtig, würzig und wir finden diese Kombination perfekt.

Cilbir auf nudlholz Art - unsere Version Türkische Eier
Dieser Moment…

Das Ajvar haben wir nicht selbst gemacht, das gibt’s nahezu überall im Glas zu kaufen. Sobald es angebrochen ist, ist so ein Glas bei uns immer sofort weg! Es passt zur Jause, zu Nudeln, als Brotaufstrich und zu den Türkischen Eiern natürlich. Im Grunde ist bei diesem Frühstück wieder mal gar nichts dabei. Denn vorm Eier pochieren müsst ihr wirklich keine Angst haben (unsere Anleitung findet ihr hier).

Zutaten für 2 Personen

4 großzügige EL griechisches Joghurt
2 Eier
4 Scheiben Brot (Weißbrot, Wurzelbrot, Ciabatta, …. was ihr gerne habt)
2 EL Ajvar
1 Knoblauchzehe
1 TL Bockshornklee
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
ein paar Tropfen Schwarzkümmelöl
Schwarzkümmelsamen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Joghurt mit Schwarzkümmelöl, Salz, Pfeffer, gepresster Knoblauchzehe, Kreuzkümmel und Bockshornklee glattrühren. Auf 2 Teller verteilen.
  2. Brotscheiben rösten oder toasten. Es muss knuspern!
  3. Ajvar zum Joghurt auf die Teller geben.
  4. Eier pochieren und ins Joghurt betten.
  5. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen, und mit Schwarzkümmelsamen bestreuen.

TIPP: Gut dazu passt auch frischer Dill, den wir leider nicht hatten. Aber ganz ohne Grün gehts halt auch nicht, deshalb haben wir etwas Fenchelgrün abgezupft – hat auch sehr gut gepasst!

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