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Alle Jahre wieder überrollt uns die Zucchini-Schwemme. Und alle Jahre wieder sind wir auf der Suche nach Rezepten, die etwas Abwechslung in den Zucchini-Speiseplan bringen. Dieses Jahr haben wir uns die Zucchini-Rezepte für einen ganz besonderen Partner ausgedacht. Seit einigen Monaten machen wir nämlich gemeinsame Sache mit Too Good To Go! Kennt ihr nicht? Das ist eine App, die der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt hat.

Too Good To Go ist ein Partnernetzwerk, das lebensmittelverarbeitenden Betrieben (Märkten, Bäcker, Restaurants etc.) eine Plattform bietet, auf der diese dann Überschüssiges und Übriggebliebenes zu einem günstigen Preis anbieten können.

Es ist eine Win-Win-Win Situation:

Köstliches Essen zum reduzierten Preis für die Kundschaft, weniger Verschwendung für die Betriebe und Ressourcenschonung für die Umwelt!

Too GoOd to go

Es funktioniert ganz einfach – du holst dir die App auf dein Handy und checkst deine Gegend ab. Und dann holst du dir ganz einfach dein Wunschgericht oder ein Überraschungssackerl ab.

Nebenbei stecken die kreativen Köpfe hinter Too Good To Go auch ganz viel Energie in die Aufklärungsarbeit – Was ist noch gut, wie kann dies und das noch verwertet werden und welche Bestandteile einer Pflanze sind eigentlich essbar!? Und genau hier kommen wir ins Spiel – mit kreativen Rezepten leisten wir unseren Beitrag. Aus braun gewordenen Bananen Bananenbrot zu backen, ist jetzt ja für die meisten nichts neues mehr. Das Grün der Karotte kleingehackt zum Salat zu geben und eben nicht auf den Kompost zu werfen, vielleicht schon eher.

Bei uns am Land ist es gang und gäbe, dass selbstgezogenes Gemüse aus dem Garten als eine Art Schwarzmarktwährung gilt. Die mit den vielen Gurken tauscht sie mit dem Nachbarn, der sich vor Frühäpfeln kaum retten kann. Zucchini, Kürbis und Tomaten sind als Tauschwährung ebenfalls ganz hoch im Kurs. Wenn der Händler auf seinen Zucchini sitzen bleibt, tut er sich da nicht ganz so leicht. Außer er wendet sich an Too Good To Go. Wir liefern die passenden Rezepte dazu und keine Zucchini wird verschwendet.

Denn leider trifft genau das zu:

Essen wird überall entlang der Wertschöpfungskette verschwendet – vom Acker bis zur Gabel. Und dabei wird nicht nur das Essen verschwendet, sondern viele, viele Ressourcen, die bei der Produktion des Essens verbraucht wurden, sei es Wasser, Boden oder Arbeitskraft. Diese Verschwendung ist schlecht für die Umwelt. Ein Beispiel: Mit jedem Kilo nicht verzehrten Brots werden 1000 Liter Wasser verschwendet. Die globale Lebensmittelverschwendung ist für 8% der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Und heute gibt’s aus gegebenem Anlass gleich 4 Rezepte für euch! Here we go!

Zucchini-Fritters

Zutaten für 2 Personen:

250 gr. Zucchini
80 gr. Haferflocken
60 gr. Bergkäse
2 Eier
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Die Zucchini grob raspeln und in eine Schüssel geben.
2. Zu den Zucchini kommen nun die Haferflocken, 2 Eier, Gewürze und der geriebene Bergkäse. Alles wird gut durchgemischt und darf ca. 30 Minuten ziehen.
3. Variante A: Zubereitung im Ofen: Ein Backblech mit Backpapier belegen und kleine Häufchen von der Zucchinimasse darauf verteilen. Etwas flachdrücken und bei 200° Heißluft ca. 20 Minuten backen.
4. Variante B: Zubereitung in der Pfanne: Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Mit einem Löffel kleine Teigportionen in die heiße Pfanne geben und etwas flachdrücken. Auf beiden Seiten knusprig braun braten.

Im Backrohr oder in der Pfanne – die Zucchinifritters sind einfach köstlich (oder einfach und köstlich – sucht es euch aus!)

Süße Zucchini Waffeln mit Kakao
(oder wie bring ich die Zucchini in das Kind)

150 gr. Vollkornmehl
1 TL Backpulver
150 gr. Zucchini fein geraspelt
2 EL Kakao
1 TL Zimt
50 gr. Zucker
4 EL Milch oder Pflanzenmilch
2 EL Öl
2 Eier

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten miteinander verrühren. Zuerst die trockenen und dann die feuchten dazu.
  2. In einem heißen, ausgefetteten Waffeleisen ausbacken.
  3. Mit Staubzucker servieren!

Tipp: Ein Waffelteig verzeiht vieles! Ihr habt noch etwas übriges Joghurt, rein damit! Genauso wie ein Rest Buttermilch oder Topfen, das kann ruhig alles rein! Die Konsistenz des Teiges sollte am Ende etwas fester als Palatschinkenteig sein!

Hassleback-Zucchini

Zucchini
Olivenöl
Knoblauch
Salz, Pfeffer
Kräuter der Provence
Käse, gerieben
frischer Thymian

Zubereitung:
1. Die Zucchini werden fein fächerartig eingeschnitten! Vorsicht, nicht ganz durchschneiden! Da hilft am besten der Kochlöffeltrick (siehe Bild!)
2. Knoblauch (pressen oder fein hacken), Salz, Pfeffer, Kräuter mit Öl vermischen und die Zucchinis ordentlich mit dieser Gewürz-Ölmischung einreiben!
3. Bei 200° Heißluft ca. 15 Minuten backen. Mit geriebenem Käse bestreuen und für ein paar Minuten unter den Backofengrill damit – der Käse sollte etwas Farbe bekommen und Blasen werfen.
4. Mit frischen Thymianblättern bestreuen und heiß servieren.

Die „Kochlöffel-Methode“

Zoodles

Zutaten für 2 Personen:

2 kleine Zucchini
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Cocktailtomaten
2 EL Sojasauce
1 EL Sesam
Chili nach Geschmack

frische Kräuter
Olivenöl

Zubereitung:

  1. Knoblauch schälen und in ganz feine Scheiben schneiden. Wenn gewünscht auch eine frische Chilischote (wer es nicht so gerne scharf mag, lässt die einfach weg)
  2. Öl in einer Pfanne erwärmen und den Knoblauch sanft braten (wird der Knoblauch braun, schmeckt er bitter also gut aufpassen!)
  3. Die Zucchini mit einem Spiralschneider in Zoodles verwandeln (oder mit einem Messer und viel Geduld und Muße).
  4. Die Zoodles zum Knoblauch geben und mit Sojasauce abschmecken. Die Zoodles einige Minuten dünsten.
  5. Cocktailtomaten halbieren und gemeinsam mit dem Sesam zu den Zoodles geben. Wer möchte hackt noch frische Kräuter und schon sind die Zucchini-Nudeln fertig zum Servieren.
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