*Buch: Lissabon

Lissabon - das Kochbuch

Wir waren noch nie in Lissabon, aber durch das neue Kochbuch in unserem Regal, hoffen wir ganz stark, bald mal in Richtung Westen aufzubrechen und uns durch Portugals Hauptstadt zu schlemmen.

Lissabon - das Kochbuch

Aufbau und Inhalt

Nach einem kurzen geschichtlichen Exkurs der den Zusammenhang zwischen Lissabon und gesalzenem Kabeljau herstellt stürzen wir uns gleich ins erste Kapitel: Petiscos diese oft sehr einfachen Gerichte erinnern etwas an spanische Tapas – die Portionen fallen jedoch bedeutend größer aus. Man genießt sie also in einer großen Runde, bestellt dass sich die Tische biegen und jeder greift wonach er Lust hat. Eine herrliche Vorstellung, genauso herrlich wie das Rezept für die Chourico-Brötchen.

Kapitel Nr. 2 ist den Beilagen und Suppen gewidmet, die in allen Farben strahlen die der Gemüsegarten hergibt. Als nächstes sind die Salate an der Reihe, die vor Kichererbsen, Stockfisch, viel Knoblauch und Olivenöl nur so strotzen – leichte Kost wohl eher nicht, aber davon war ja schließlich auch nicht die Rede.

Das Herzstück des Buches machen bestimmt die nächsten beiden Kapitel aus, den Fisch, Meeresfrüchte und Fleischgerichte haben für die portugiesische Küche eine große Bedeutung.

Endlich kommen wir bei meinem Lieblingskapitel an: Süßes und Desserts, natürlich mit einem Rezept für das portugisische Nationaldessert Pastéis de nata. Und eine Vielzahl an Desserts mit Eiern als Hauptbestandteil, von denen ich noch nie etwas gehört habe, die meine Neugier aber auf jeden Fall entfacht haben.

Zu guter Letzt folgt noch ein Kapitel über Getränke und Begleiter – denn auch Trinken muss der Mensch. Am liebsten einen Porto tônico – Weißer Portwein mit Tonic Water.

Lissabon - das Kochbuch

Optik und Gestaltung

Lissabon ist hochwertig und ansprechend gestaltet. Zu jedem Rezept ein wunderschönes Bild und zwischendurch Street-Art Fotografie und liebevoll gestaltete Illustrationen.

Fazit

Das Kochbuch Lissabon aus dem DK-Verlag überzeugt mit traditioneller portugiesischer Küche – bodenständig, würzig, deftig und süß. Jedes Rezept wird mit einer kleinen Anekdote eingeleitet und lädt zum Schmökern und Träumen ein.

Wir haben natürlich auch gleich ein Rezept aus dem neuen Kochbuch ausprobiert – und weil wir gerade auf der Kürbiswelle surfen, haben wir uns für die Kürbiskonfitüre entschieden.

Lissabon - das Kochbuch

Zutaten für vier Gläser à 400 gr

1,5 kg Kürbis (geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten)
500 gr. Zucker
250 ml Wasser
Saft einer halben Zitrone
1-2 TL Zimt

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Topf geben und mit Deckel ca. 45 Minuten sanft köcheln lassen. Den Kürbis stampfen oder pürieren und gegebenenfalls noch etwas ohne Deckel einkochen lassen. Zur Probe einen Klecks auf einen Teller geben, wenn er noch Flüssigkeit abgibt noch weiter einkochen, das kann bis zu 2 Stunden dauern. Wenn die Konfitüre die richtige Konsistenz hat, in heiße sterilisierte Gläser abfüllen und sofort verschließen. Ungeöffnet sollte die Konfitüre laut Kochbuch ca. 2 Monate haltbar sein. Geöffnet hält sie im Kühlschrank mehrere Wochen.

Lissabon - das Kochbuch

So und jetzt muss ich aufhören und nach einem passenden Nachtzug suchen.

*Wir freuen uns sehr, dass uns dieses Buch vom DK – Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Unsere persönliche Meinung und der Inhalt dieser Rezension bleibt selbstverständlich unbeeinflusst.

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