Zauberkuchen

Zauberkuchen

Beim Stöbern in verschiedenen Blogs, nach einem neuen, mal etwas anderen Kuchenrezept, bin ich immer wieder auf den Zauberkuchen gestoßen. Bei dem Namen allein wird man schon hellhörig – Warum soll das bitte ein Zauberkuchen sein? Das muss ich mir genauer anschauen!

Ein Teig – drei Schichten! Zauberei?

Zauberkuchen

Die unterste Schicht schmeckt wie ein fester Puddig, die mittlere Schicht ist weich und cremig und die oberste Schicht wird von einem flaumigen Biskuit gebildet. Und das Beste an dem Ganzen – es funktioniert tatsächlich. (Ich muss ganz ehrlich sein, ich war ziemlich skeptisch).

Der Zauberkuchen ist also fast schon ein Fall für die Science Busters – nach einiger Recherche im Internet, glaube ich, es kapiert zu haben. Der Teig enthält Milch und Eischnee – der Eischnee verbindet sich nicht mit der Milch, dafür aber mit dem Mehl = die oberste Schicht. Eidotter und Milch bilden die unteren beiden Schichten – die unterste Schicht wird aufgrund der Unterhitze fester. Da man den Zauberkuchen nur bei 150 ° bäckt, bleibt die mittlere Schicht, die am wenigsten Hitze abbekommt, leicht und cremig. Hokuspokus – ich hoffe, das stimmt so! Falls ich mich irre, bitte korrigiert mich. Die Hauptsache ist aber, dass der Zauberkuchen herrlich schmeckt, und das tut er definitiv.

Damit der Zauberkuchen gelingt, gibt es ein paar Dinge zu berücksichtigen. Der Teig ist sehr flüssig – die Form sollte unbedingt dicht sein (Ich hab mein Riess-Reindl verwendet). Die Größe der Form muss zur Teigmenge passen – ist die Form zu groß, können sich die Schichten nicht richtig ausbilden. Damit sich der Kuchen gut aufschneiden lässt, sollte er in der Form genügend Zeit zum Abkühlen haben – mind. 2 h im Kühlschrank, am besten schmeckt er aber, wenn er bereits am Vortag gebacken wird.

Zauberkuchen

Zauberkuchen

Mein Zauberkuchen schmeckt nach Vanille – Varianten mit Zimt, Beeren oder Gewürzblüten passen bestimmt auch sehr gut.

Zutaten für eine Auflaufform 33*20*6 cm

500 ml Milch
4 Eier
150 gr Zucker
1 EL Wasser
125 gr Butter (geschmolzen)
110 gr Mehl
1 Prise Salz
gemahlene Vanille (in meinem Fall von Sonnentor)

Zum Servieren: Staubzucker, Erdbeeren und Schlag

Zubereitung Zauberkuchen

Eier trennen, das Eiklar zu Schnee schlagen und beiseite stellen (Ich mach das immer zuerst, damit ich den Mixer nicht abwaschen muss). Dotter mit Zucker und 1 EL Wasser schaumig schlagen, nach und nach die geschmolzene Butter unterrühren. Zuerst kommen das Mehl und die Vanille zur Masse und werden untergerührt. Anschließend kommt die Milch dazu – so lange rühren bis ein homogener Teig entsteht. Den Schnee mit dem Schneebesen vorsichtig unterheben. Die Form mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Bei 150 ° ca. 50 min backen. In der Form auskühlen lassen und vor dem Anschneiden mindestens 2 h kühlen. Wenn zaubern doch immer so einfach wäre.

Zauberkuchen Zauberkuchen

Das Rezept hab ich mir bei Alice im kulinarischen Wunderland abgeschaut.

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