Von diesem süßen Basic haben wir leider kein Foto – dafür ein gelingsicheres Rezept. Traut euch, es ist wirklich halb so wild! Ok, ich muss zugeben, wenn man mitten beim Einrühren der Butter ist, und der Großteil des Zuckers als harter Klumpen am Kochlöffel klebt, glaubt man erstens, dass dieser Versuch Karamell zu machen gerade scheitert und zweitens, dass man den Topf samt Inhalt in die Tonne werfen kann, weil man sich nicht vorstellen kann, diesen jemals wieder sauber zu bekommen. Nur nicht aufgeben, der Zucker wird sich auflösen, das Karamell wird herrlich schmecken (wie Karamell eben schmeckt) und für den Geschirrspüler ist die Zuckerkruste am Topfrand ein Klacks (Nein, Hammer und Meißel sind wirklich nicht notwendig!)

Wir haben das Karamell für unsere Bratapfelkaramelltorte gemacht, für diese braucht man aber nur ca. die Hälfte. Den Rest haben wir in zwei 125 ml Gläser abgefüllt. Eines wurde verschenkt und das zweite wartet noch auf seinen Einsatz – die Suche nach dem passenden Rezept ist in vollem Gange.

Wer sich nicht mit dem Gedanken an süß und salzig auf einem Löffel anfreunden kann, lässt das Salz einfach weg. Aber dann verpasst ihr halt was 🙂

Zutaten (ergeben 500 ml Karamell)

400 gr. Zucker
200 gr. Butter (in Stücke  geschnitten)
250 ml Sahne
2 TL Meersalz

 

Zucker in einen Topf geben (nicht alles auf einmal) und heiß werden lassen, sobald der Zucker flüssig wird, wieder etwas Zucker dazugeben und rühren – solange bis der ganze Zucker im Topf ist. Der Zucker darf Farbe bekommen, soll aber natürlich nicht verbrennen (evtl. die Temperatur etwas reduzieren). Als nächstes die Butter Stück für Stück zugeben und rühren. Es wird zischen und hochkochen, das passt so – aber bitte aufpassen dass ihr euch nicht verbrennt, der Zucker ist wirklich ziemlich heiß. Wenn die ganze Butter untergerührt ist die Sahne schlückchenweise hinzufügen und immer fleißig rühren. Sobald es eine homogene Masse geworden ist, kommt das Salz hinzu. Das Karamell kann nach dem Abkühlen gleich verwendet werden (Kuchen, Desserts, etc.) ihr könnt es aber auch in sterilisierte Marmeladengläser füllen, so hält es sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen.

Das Rezept ist von Küchendeern. Getestet und für grandios befunden!

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