Tiroler Gröstl

Erdäpfel Speck Spiegelei

Habt ihr vielleicht schon die Rindssuppe nachgekocht? Das übrig gebliebene Fleisch eignet sich nämlich allerbestens für dieses Tiroler Gröstl.

Ein Gericht meiner Kindheit. Geht schnell, rein kann so gut wie alles was weg muss und es macht lange satt. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Tiroler Gröstl als Kind kein Leibgericht von mir war, aber der Geschmack entwickelt sich weiter – Gott sei Dank, sonst würd ich heute noch jede Art von Gemüse verweigern. Und mittlerweile liebe ich Gemüse – mein zehnjähriges Ich würde das vermutlich nicht glauben können.

Ich habe ja vor kurzem Rindssuppe eingekocht, und das übriggebliebene Fleisch eingefroren um damit ein Tiroler Gröstl zu machen. Heute fielen mir diese wunderbaren violetten Kartoffeln in die Hände und das Warten des Rindfleisches auf seinen Einsatz hatte ein Ende. In mein Tiroler Gröstl kommen Zwiebeln, Knoblauch, Speck, Fleisch und natürlich Kartoffeln. Getoppt wird das Ganze von einem Spiegelei.

Ich liebe die Farbe der violetten Kartoffeln und der Geschmack und die Konstistenz sind auch vorzüglich. Nachdem der Winter uns nun doch eingeholt hat, und alles in weiß gepackt ist (zumindest war es noch so, als wir es gekocht haben), freue ich mich umso mehr darüber, Farbe auf dem Teller zu haben.

Erdäpfel Speck Spiegelei

Dass ich ein kleiner Sonnentor Addict bin, wisst ihr ja bereits. Das erste Sonnentor-Gewürz, das ich probiert habe, war Sieglinde’s Erdäpfelgewürz – und es ist nach wie vor mein Lieblingsgewürz aus dem Waldviertler Betrieb.  Vor allem in die bunten Farbtupfen, die die enthaltenen Ringelblumen und Kornblumen auf Erdäpfelgerichte zaubern, hab ich mich verliebt. So ist es klar, dass die liebe Sieglinde auch über mein Tiroler Gröstl muss.

Im nachfolgenden Rezept hab ich bewusst die Mengenangaben weggelassen. Ich koch es einfach pi mal Daumen – und wenn etwas übrigbleibt, wird es eben am Abend oder am nächsten Tag aufgegessen. Zur Menge kann ich nur so viel sagen, man braucht 1 Spiegelei pro Portion – oder wartet mal, vielleicht auch zwei, je nach Lust und Laune – jeder darf so wie er will!

Zutaten:

Erdäpfel (gekocht und in Scheiben geschnitten)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas kleingeschnittenen Speck
gekochtes Rindfleisch
Ei(er)
Salz, Pfeffer, Majoran
Sieglinde’s Erdäpfelgewürz (Sonnentor)

 

Zubereitung:

Die Zwiebeln kleinschneiden und den Knoblauch hacken, gemeinsam mit dem Speck in etwas Butterschmalz anrösten. Das Fleisch dazu und anschließend die Kartoffeln. Es darf alles ordentlich geröstet werden. Mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. Oben drüber passt ein Spiegelei (oder zwei) ganz ausgezeichnet. Und oben drüber ein bisschen was von der lieben Sieglinde!

Erdäpfel Speck Spiegelei

Also ihr seht, das ist wirklich keine Hexerei. Mahlzeit.

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